Kreishandwerkerschaft Mainz-Bingen
Rheinland-Pfalz hat seine erste Fleischwurstkönigin!
Laura Jonas aus Döttingen feierlich auf dem Mainzer Leichhof gekrönt
Rheinland-Pfalz ist um eine Majestät reicher – und unser Fleischerhandwerk um eine sympathische Botschafterin!
Am Samstag, dem 17. Oktober 2026, wurde auf dem gut besuchten Leichhof in Mainz ein besonderes Kapitel der Handwerksgeschichte geschrieben: Laura Jonas aus Döttingen wurde zur ersten Fleischwurstkönigin von Rheinland-Pfalz gekrönt.
Und diese Krönung hatte alles, was zu einem königlichen Ereignis gehört: eine Krone, eine Schärpe, einen feierlichen Eid – und sogar einen Säbelschlag!
Für einen der Höhepunkte der Zeremonie sorgte der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase. Nach seinem Grußwort ließ er es sich nicht nehmen, unsere neue Majestät höchstpersönlich mit einem feierlichen Säbelschlag zur Fleischwurstkönigin zu erheben.
Ein außergewöhnlicher Moment, der beim Publikum auf dem Leichhof hervorragend ankam.
Durch das Programm führte RPR1-Moderator Andreas Kunze, der die Krönung mit Charme und Humor begleitete. Auch Mitglieder der Deutschen Fleischer-Nationalmannschaft waren mit dabei und zeigten, wie viel Können, Leidenschaft und Zukunft in unserem Handwerk steckt.
Mit ihrem Krönungseid versprach Laura Jonas, das Fleischwurstgrundgesetz zu achten, das Fleischerhandwerk zu würdigen, seinen Nachwuchs zu ermutigen und sich für Qualität, Verantwortung und regionalen Genuss einzusetzen.
Natürlich durfte dabei auch der Humor nicht fehlen. Schließlich soll unsere Fleischwurstkönigin ihre Krone mit Würde tragen, aber bei aller Feierlichkeit auch für gute Laune und den Genuss einer ordentlichen Fleischwurst stehen.
Die durchweg positiven Reaktionen der zahlreichen Besucherinnen und Besucher haben gezeigt: Diese Idee kommt an!
Mit der ersten Fleischwurstkönigin von Rheinland-Pfalz möchte der Fleischerverband Rheinland-Rheinhessen neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit gehen.
Laura Jonas soll künftig bei Veranstaltungen und öffentlichen Auftritten für das Fleischerhandwerk werben und seine besonderen Stärken sichtbar machen: handwerkliche Qualität, regionale Wertschöpfung, enge Partnerschaften mit der heimischen Landwirtschaft sowie attraktive Ausbildungs- und Zukunftsperspektiven.



Beate Schmidt, 21. Oktober 2026